Vereidigung 2017

20. September 2017

 

 

 

 

DEINING.   23 angehende Lehrerinnen und Lehrer haben im Sitzungssaal des Rathauses in Deining ihren Amtseid abgelegt und können nun in den Schuldienst eintreten. Somit beginnt heute nicht nur für die Abc-Schützen der Ernst des Lebens, sondern auch für 18 Lehr-amtsanwärterinnen und fünf Lehramtsanwärter. Zwölf junge Lehrer starten an den Grundschulen und zehn an den Mittelschulen des Landkreises, sowie eine Förderlehreranwärterin an der Grund- und Mittelschule Freystadt. Schulamtsdirektor Dieter Lang be-glückwünschte die Dienstanfänger zur bestandenen ersten Staatsprüfung und wünschte den jungen Lehrern alles Gute für die vor ihnen liegende Zeit des Vorbereitungsdienstes. „Für unsere 42 staatlichen Schulen bedeutet dies, dass viele Schulen mit jungen Lehrkräften versorgt werden können – wenn auch nur auf Zeit, denn der Vorbereitungsdienst endet nach zwei Jahren“, erklärte Schulamtsdirektor Lang. Die Beschäftigung danach sei jedoch gesichert und erfolgt bei der Mehrzahl der Anwärter im Regierungsbezirk Oberbayern. Für das Schuljahr 2017/18 sei dem Landkreis Neumarkt eine durchschnittliche Zahl an Lehramtsanwärtern durch die Regierung der Oberpfalz zugewiesen worden, so Lang. Das Schulamt Neumarkt und die jeweiligen Einsatzschulen freuen sich auf die jungen Kolleginnen und Kollegen, die innovative Ideen von den Universitäten und Begeisterung für die ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler mitbringen, sagte Lang.

Zur Vereidigung der 23 angehenden Lehrerinnen und Lehrer im Sitzungssaal des Rathauses begrüßte Bürgermeister Alois Scherer die Schulamtsdirektoren Dieter Lang, Franz Hübl und Christoph Weigert, die Vorsitzende des örtlichen Personalrats Ursula Schroll sowie die Leiter der Ausbildungsseminare Thomas Kurzendorfer, Dr. Evelyn Kuchler, Angelika Hubert, Sabine Bauer und Tanja Alram mit Elfriede Gmeiner von der Verwaltung des Schulamts. „Als Lehramtsanwärter sind Sie diejenigen, die verantwortlich sind für die Kinder, die aus der Mittelschule entlassen wer-den und eine Ausbildung antreten – und auch für die Kinder, die in der Grundschule auf die jeweilige Schulart vorbereitet werden“, sagte Bürgermeister Scherer. Deshalb sei die Leistung der Lehrer sehr wichtig, um die Kinder in diesen Bereichen gut vorzubereiten. „Seien Sie fordernd, damit Sie optimal arbeiten können“, sagte Scherer bezüglich der Ausstattung an den Schulen des Landkreises Neumarkt.

Bei der anschließenden Vereidigung der Anwärter auf die Verfassung des Freistaates Bayern wurden den angehenden Lehrkräften auch das Einweisungsschreiben und die Urkunde als Beamter auf Widerruf ausgehändigt. Mit dem Ablegen des Diensteides haben die Nachwuchslehrer alle Rechte und Pflichten eines Beamten übertragen bekommen. Für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit gaben auch Personalratsvorsitzende Ursula Schroll und Hausherr Bürgermeister Alois Scherer den jungen Beamten ihre guten Wünsche mit auf den Weg.  (nrs)

Zum Schuljahresbeginn 2017/18

4. September 2017

 

Wer auf einen Baum klettern will,

fängt unten an, nicht oben.

 

Mit den herzlichsten Grüßen zum Beginn des neuen Schuljahres

 

Das Team des Staatlichen Schulamts

Situation zum Schuljahresbeginn 17/18

4. September 2017

Situation der Grund- und Mittelschulen im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. zum Schuljahresbeginn 2017/18:

 

Schüler – Klassen – Schulen – Lehrkräfte

 

Die Schülersituation

 

In der Stadt Neumarkt und im Landkreis Neumarkt sind die Schülerzahlen äußerst stabil:

Die Zahl der Schulanfänger ist mit 1151 leicht steigend.

Insgesamt werden gut 7000 Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2017/18 die staatlichen und privaten Grund- und die Mittelschulen des Landkreises besuchen.

 

Die Klassensituation

 

Die Zahl der Klassen ist mit 347 wiederum leicht gestiegen.

Das bedeutet auch stabile Schülerzahlen im Schnitt – 20,25. Diese Durchschnittszahl liest sich zwar recht angenehm und wäre eine aus pädagogischer Sicht höchst willkommene Klassenstärke im Unterrichtsalltag. Hinter ihr verbergen sich freilich neben Klassenstärken ab 13 Schülern auch solche mit 28 bis 30 – wenn auch nur noch eine Handvoll. Gerade in den Mittelschulen mit mehreren Standorten kommt es zu Klassen mit weniger als 13, aber auch zu Klassen mit 30.

Beide Extreme sind nicht gewollt und haben ihre Ursache im Schüleraufkommen des jeweiligen Schulsprengels.

273 Klassen bewegen sich aber bei Schülerzahlen von 16 bis 25. Damit sind wir sehr zufrieden.

 

Die Schulen

 

1          Jahrgangskombinierte Klassen

 

Die vor Jahren im Rahmen eines Schulversuchs eingerichtete kombinierte Jahrgangsstufe 1/2 an der Theo-Betz-Schule erfreut sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit. Es sind stets mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden.

 

Bestens bewährt hat sich der Schulversuch „FleGS“ – flexible Grundschule an der GS Woffenbach und der GS Lauterhofen mit insgesamt sieben FleGS-Klassen: Dort werden alle Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 in jahrgangsgemischten Klassen unterrichtet.

 

 

 

2          Maßnahmen zur Inklusion

 

Mehr Schulen mit dem Profil Inklusion

Auch bei der Inklusion, beim gemeinsamen Unterricht und Schulalltag von jungen Menschen mit und ohne besonderen Förderbedarf, kommt der Freistaat im Schuljahr 2017/18 weiter voran. Im Schulamtsbereich Neumarkt besitzen die Grundschule Deining und die Mittelschule Deining das Schulprofil Inklusion.

Diese Schulen sind Regelschulen, die sich besonders der Inklusion von Menschen mit Behinderung verpflichten und zu Motoren für ein neues Miteinander von jungen Menschen mit und ohne Behinderung werden sollen.

Mit dem Schuljahr 2013/2014 wurde eine „Unabhängige Beratungsstelle Inklusion“ des Staatlichen Schulamts Neumarkt an der Schule in Deining eingerichtet. Hier erhalten Eltern- und Erziehungsberechtigte Informationen und Hilfe, die auf der Suche nach dem besten  schulischen Lern- und Förderort für ihr Kind sind.

Auch das Konzept der Kooperationsklassen hat sich seit Jahren im Schulamtsbereich Neumarkt bewährt. In den geplanten Kooperationsklassen – verteilt über den gesamten Landkreis – werden in der Regel drei bis fünf Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, und/oder Verhalten zusammen mit weiteren Schülern ohne sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet. Dabei erfolgt eine Unterstützung durch die Mobilen Sonderpädagogischen Dienste.

 

An vielen weiteren Schulen gehören Maßnahmen zur Inklusion von einzelnen Schülern – wie seit vielen Jahren – zum festen Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Schulen.

 

 

3          Ganztagsangebote

 

Ganztagsschulen werden auch im Schulamtsbereich Neumarkt konsequent weiter ausgebaut.

Auch im neuen Schuljahr ist das Angebot im Bereich Ganztag flächendeckend in unterschiedlichsten Formen gegeben: Offener Ganztag, gebundener Ganztag, Mittagsbetreuung, Horte, …

Je nach den örtlichen Bedürfnissen versuchen hier Schulen und Gemeinden den Elternwünschen gerecht zu werden.

 

4          Übergangsklassen

 

Für den Bereich der Grund- und Mittelschulen sind im Landkreis Neumarkt 10 Klassen für knapp 150 Schüler eingerichtet. Alle Klassen werden – soweit möglich – von ausgebildeten Lehrkräften im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ unterrichtet.

An mittlerweile so gut wie jeder Schule im Landkreis werden aber auch Kinder von Flüchtlingen und Asylanten beschult. Für die Übergangsklassen und die Deutschförderung stehen zusätzliche Stunden zur Verfügung.

 

5          Berufsorientierungsmaßnahmen

 

Im Rahmen der intensiven Förderung unserer Mittelschüler spielte eine vielseitig angelegte Berufsorientierung wieder eine wichtige Rolle. So haben sich in den vergangenen Schuljahren alle Mittelschulen der Stadt und des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. sehr engagiert an Maßnahmen zur Berufsorientierung – im beruflichen Fortbildungszentrum (bfz), in der Handwerkskammer, in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen, in Kooperation mit der VHS sowie in Zusammenarbeit mit externen Fachkräften aus der lokalen Wirtschaft – beteiligt. Unsere Jugendlichen konnten dadurch hinsichtlich des Berufswahlprozesses wichtige sowie persönlich bedeutsame Erfahrungen und Informationen sammeln.

Ergänzend dazu war das schon über einige Jahre bestehende Angebot der Staatlichen Berufsschule wieder sehr hilfreich, zahlreiche Jugendlichen der 8. und 9. Jahrgangsstufe aller Mittelschulen des Landkreises einen Schnuppertag im Rahmen eines selbst ausgewählten Ausbildungsberufes zu ermöglichen.

Darüber hinaus förderten alle Schulleitungen mit ihren Kolleginnen und Kollegen und in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt die Durchführung von zahlreichen praktisch Unterrichtsprojekten, die allesamt wichtige berufsbezogene Schlüsselqualifikationen im Fokus hatten.

 

 

Die Lehrkräfte

 

Insgesamt unterrichten im neuen Schuljahr an den 42 staatlichen Schulen ca. 600 Lehrkräfte. In dieser Zahl enthalten sind über 40 mobile Reserven, die zur Sicherung des Unterrichts bei Ausfällen zur Verfügung stehen.

 

Die Bewegung innerhalb der Lehrkräfte war diesmal wieder: Rund 80 Zu- und Wegversetzungen mussten vollzogen werden zuzüglich der 23 Lehrer-, Fachlehrer- und Förderlehreranwärter(innen).

 

Die Einstellungssituation für Lehrkräfte aus dem Bereich der Grund- und Mittelschulen ist bestens – es herrscht völlige Leere auf der Angebotsseite.

Das ermöglicht zunehmend Lehrkräften aus dem Bereich der Realschulen und Gymnasien, mit unterschiedlichsten Möglichkeiten eine Anstellung im Bereich der Grund- und Mittelschulen, aber auch der Förderschulen und Berufsschulen zu finden.

 

Derzeit ist deshalb die Qualifikation „Lehrkraft“ ein höchst gesuchtes Gut.

 

 

Die Schulleitungen

 

Nach der großen Neubesetzungswelle im letzten Schuljahr ist es für das neue Schuljahr sehr ruhig in diesem Segment:

Herr Dr. Thomas Mayr ist neuer Rektor der Theo-Betz Schule,

Frau Gisela Winkler neue Schulleiterin an der Grundschule Woffenbach.

Zum Schuljahresende 2017

17. Juli 2017

Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann,
wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.
Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch,
wenn ich soll und dann kann ich auch, wenn ich muss
– denn schließlich, die können sollen, müssen wollen dürfen.

 

 Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den Sommerferien 2017 wünsche ich Ihnen viel wollen und dürfen und nur ganz wenig müssen!

 

Danken möchte ich wie jedes Schuljahr ALLEN in unserer großen Schulfamilie.

Und heuer ganz besonders den Mobilen Reserven.

Heiß begehrt und immer zu wenig haben sie ermöglicht, dass der Betrieb an den Schulen so lief wie er lief!

Und zu den Mobilen Reserven zähle ich auch all die Lehrkräfte, die zusätzlich Vertretungen übernommen haben um Ausfälle zu verhindern.

 

Wir hoffen, dass Sie alle gut erholt mit uns zusammen das neue Schuljahr im September beginnen werden.

 

Mit herzlichen Grüßen und im Namen des gesamten Schulamtsteams

 

gez.

Dieter Lang

Schulamtsdirektor

3. Oberpfälzer Lesetag

5. April 2017

Lesen

Lesen bildet

Lesen bildet aus

Lesen bildet aus Eindrücken

Ausdrücke

 

3. Oberpfälzer Lesetag

Lesekompetenz im digitalen Alltag fördern

 

29.06.2017

13.00 – 17.00 Uhr

 

Neumarkt i.d.OPf.

Grundschule an der Bräugasse

Programm:

Faltblatt OPf Lesetag Druck 17

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